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aateltowflaeming(at)fastmail.fm www.aatf.tk

Autonome Antifa Teltow Fläming (AATF)

Wer wir sind...

In Teltow Fläming kam es nach der Wende zu vermehrten rechtsextremen Aktivitäten. Des Öfteren wurden Menschen die nicht in das dumpf-deutsche Raster passen angepöbelt, gedemütigt, zusammengeschlagen und schwer verletzt. Seine traurigen Höhepunkte waren der Mord an Dieter Manzke und der Übergriff auf Noël Martin, der seitdem vom Hals an querschnittsgelähmt ist.

Die Zunahme neofaschistischer Übergriffe, die breite Akzeptanz rassistischen Denkens sowie das Fehlen wirksamer Gegenstrategien machten uns klar, dass antifaschistische Arbeit nicht nur in größeren Städten, sondern an jedem Ort und eben auch in Teltow Fläming geleistet werden muss.

Die Kommunalpolitiker stehen dieser bedrückenden Situation eher mit Gelassenheit und Passivität gegenüber. Man beruft sich des Öfteren auf die nicht 100%ige Nachweisbarkeit einer politischen Motivation etc. ...

Wir wollen nicht belehren sondern informieren, aufmerksam machen und über die Ursachen des Faschismus sowie über Strukturen und Mechanismen, die dem Rechtsruck in unserer Gesellschaft heute Vorschub leisten, aufzuklären um einen Gedankenanstoß geben. So können Erkenntnisse gewonnen werden, die es dem bzw. der Einzelnen klar machen, wo Möglichkeiten für ein konkretes politisches Engagement liegen.

Wir lehnen es strikt ab, Menschen auf Grund ihres Aussehens, ihres Alters, oder ihres Wissensstandes zu diffamieren, zu selektieren, auszuschließen oder weniger ernst zu nehmen.

Wir wollen einen Anlaufpunkt für junge Leute sein, die sich aktiv mit Antifaschismus auseinandersetzen wollen und sich über Faschismus früher und heute informieren möchten. Jeder Mensch der das ernsthafte Bedürfnis hat antifaschistische Arbeit zu leisten soll herzlich dazu eingeladen sein dies mit uns zusammen zu tun.

Unsere Ziele sind vor allem, dem alltäglichen Faschismus in der Schule und auf der Straße entschlossen entgegenzutreten, eine antifaschistische Jugendkultur und linke Politik vorzuschlagen, den politischen Diskurs zu fördern und auch zu zeigen, was wir unter politischen Alternativen verstehen.