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Ein we­nig spät aus dem Pöt­ten ge­kom­men

Quelle: gegenrede.info

Gers­walde – Meh­rere Ha­ken­kreuze und die Pa­role „Aus­län­der raus“ wur­den am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag in Gers­walde ent­deckt. In dem Ort gibt es eine Wohn­gruppe für un­be­glei­tete min­der­jäh­rige Flücht­linge.

Dem­entspre­chend war das Ju­gend­heim im Dorf­zen­trum das Ziel der un­be­kann­ten Nazi-Schmie­rer. Auch das Amts­ge­bäude be­zie­hungs­weise das Schild der „Kom­mu­na­len Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft Ucker­mark mbH“ soll Farbe ab­be­kom­men ha­ben. Dazu sol­len ein Ver­kehrs­schild und ein Bau­wa­gen in der Müh­len­kop­pel mit Ha­ken­kreu­zen ver­un­stal­tet wor­den sein. Wel­che wei­te­ren Nazi-Sym­bole ent­deckt wor­den sind – in der Re­gel sind das Sieg-Ru­nen – konnte die Pres­se­stelle der Po­li­zei in Frank­furt (Oder) nicht mit­tei­len.

Ende Mai war Gers­walde in die Schlag­zei­len ge­ra­ten, weil dort ein 17-jährigen Sy­rer aus die­ser Wohn­gruppe we­gen Ter­ror­ver­dachts fest­ge­nom­men wor­den war. Er sollte ei­nen Selbst­mord­an­schlag in Ber­lin ge­plant ha­ben. Das stellte ich aber als Fehl­ein­schät­zung her­aus. Der junge Mann musste Gers­walde ver­las­sen und wurde an ei­nen für die Öffent­lich­keit un­be­kann­ten Ort ge­bracht.

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