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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK) versucht sich in moderater Form als eine friedensstiftende Organisation mit humanitärem Auftrag darzustellen, die sich um die Pflege der Gräber der Opfer von »Krieg und Gewaltherrschaft« kümmert.

Seit 1919 widmet sich der staatlich inspirierte ,,Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge" dem ,,Gedenken an die (deutschen) Toten" der Weltkriege, deren Leichen er durch alle Regimewechsel für deutsch-nationale und nationalistische Propadanda konserviert hat. Dem mit Millionenbeträgen subventionierten Verein wurde wiederholt vorgeworfen, er betreibe die Relativierung deutscher Kriegsverbrechen und stelle seine Opfer mit den Tätern auf eine Stufe. Die aktuellen Aktivitäten des Vereins in Ost- und Südosteuropa stoßen auf Widerstand, weil sie als Rechtfertigung für die vergangene Okkupation und als Ankündigung erneuter Expansionsabsichten verstanden werden.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), eine staatlich finanzierte Massenorganisation mit gegenwärtig ca. 267.000 Mitgliedern, arbeitet im offiziellen Auftrag der Bundesregierung, um ,,die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen". Nach eigenen Angaben betreuen fast 13.000 ehrenamtliche und 560 hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen etwa 1,9 Millionen Kriegsgräber auf über 724 Friedhöfen in 100 Ländern der Erde. Die Leichen der Kriegstoten werden aus verstreuten Grablagen gesammelt und auf zentralen Friedhöfen bestattet.
Der VDK verfügt über ein Gesamthaushaltsvolumen von zur Zeit über 40 Millionen Euro. Neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden sind darin Zuwendungen der Bundesregierung und der Bundesländer enthalten; von 1994 bis 2002 insgesamt 62,61 Millionen DM (ca. 32 Millionen Euro).
Die Schirmherrschaft über den VDK übt der jeweilige deutsche Bundespräsident aus. Abgeordnete sämtlicher Bundestagsparteien kontrollieren in einer volksgemeinschaftlichen Koalition die Arbeit des VDK. Das Auswärtige Amt und die deutschen diplomatischen Vertretungen stehen dem Verein ebenso zur Seite wie die Bundeswehr durch Arbeitseinsätze von Bundeswehrsoldaten im Ausland und Materialhilfe.

mörder

Texte:
Der Volkstrauertag

Die Geschichte des Volksbundes 1919-1945

Der VDK nach 1945

Ab 1990 - der Volksbund modernisiert sich

Maleme-Kein revisionistisches Gedenken auf Kreta 

"Für die gute Sache"
Wie sich ein Berliner Professor das "Heldengedenken für die Soldaten der Bundeswehr vorstellt"

"Besinnung auf Ehre und Größe der Nation" von Jörg Kronauer
Artikel aus der "Lotta" Antifaschistsiche Zeitung aus NRW
Sehr gute Auseinandersetzung mit dem "Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge"

"Es genügt nicht die Trauer, wenn sie nicht auch das Nie wieder! aussagt"
Redebeitrag von Ukrich Sander VVn/BdA NRW
  zum Volkstrauertag 2007


mit Vorsicht zu genießen:

offizielle Seiten des VDK

Presse zum Volksbund:
19.11.2007 pnn-online: "Halbe als Erinnerungsort!
29.06.2007 Märkische Allgemeine: "Baumaßnahme auf dem Waldfriedhof beendet"
14.06.2007 Märkische Oderzeitung: "Volksbund: Stadt muss entscheiden"
25.09.2006 Tagesspiegel: Schlacht um die Erinnerung

19.09.2006  Märkische Oderzeitung: "Ein Mann, der Namenlosen ihre Identität zurückgibt"
22.08.2006 Märkische Allgemeine: Noch viele Schicksale ungeklärt
09.08.2006 Die Welt: Späte letzte Ruhe
05.08.2006 RBB: Beisetzung in Halbe (mit Videobericht)
10.07.2006 Presseportal: Letzter deutscher Doldatenfriedhof in Halbe

Links zu Seiten, die sich kritisch mit dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge auseinandersetzen :

www.german-foreign-policy.com 

www.leuchtstift.de

www.heise.de