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· Delegation aus Brandenburg und Mecklenburg marschierte zusammen mit europäischen Faschist_innen

Brandenburger NPD-Funktionäre beim „Day of Honour“ in Ungarn

Quelle: Inforiot

INFORIOT Am 8. Februar fand in Ungarn der alljährliche „Day of Honour“ statt. Mehr als 200 Neonazis aus ganz Europa zogen durch das Burgviertel von Budapest. Jährlich reist auch eine Delegation aus Deutschland zum Aufmarsch. Dieses Jahr mit dabei u.a. der Kreissprecher der NPD Oberhavel Steve Schmidt, der NPD-Abgeordneter in Nauen Mike Schneider sowie das NPD-Vorstandsmitglied aus Oberhavel Robert Wolinski. Die Brandenburger waren neben anderen Funktionären aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Mitgliedern der Kameradschaft „Freies Pommern“ gesichtet. Der deutsch-ungarischen Watch-Blog Pusztaranger dokumentiert ein Foto der deutschen Delegation hinter dem Transparent, auf welchem in deutscher, englischer und ungarischer Sprach die Parole „Sie waren Helden“ stand.

Jeden zweiten Sonnabend im Februar marschieren ungarische Neonazis im Gedenken an die „Kesselschlacht von Budapest 1945. Damals versuchten eingeschlossene Wehrmachtseinheiten und SS-Truppen zusammen mit faschistischen ungarischen Einheiten erfolglos aus einem Kessel der Roten Armee auszubrechen.

Einen Höhepunkt hatte der „Day of Honour“ 2007. Dann marschierten etwa 1000 europäische Neonazis, darunter auch der damalige NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt. Angeführt wurde der Aufmarsch dieses Jahr durch Abgeordnete der Neonazi-Partei Jobbik, der drittstärksten Partei im ungarischen Parlament. Der „Day of Honour“ wurde in Vergangenheit des Öfteren durch das Neonazi-Netzwerk „Blood and Honour“ organisiert. Das Netzwerk ist in mehreren Ländern, darunter auch Deutschland, verboten.

 

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