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Verfassungsschutz: Erneuter Anwerbeversuch in Frankfurt

 

Quelle: Soligruppe Frankfurt (Oder)

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30.06.2009

Kategorien:
Antifa
Frankfurt (Oder)
Law & Order

Frankfurt (Oder) - Am 30. Juni wurde die Soligruppe Frankfurt darüber informiert, dass eine Person, die sich als Mitarbeiter des Innenministeriums vorstellte, einen ehemaligen Aktivisten zur Zusammenarbeit bewegen wollte. Nachdem der Verfassungsschutz bereits im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm Lücken in der Frankfurter Linken auszumachen versuchte (mehr), unternahm er nun offenbar einen weiteren Anlauf.

Unter dem Vorwand, Informationen über die örtliche Neonaziszene erfragen zu wollen, sprach der Mann seine Zielperson am frühen Dienstagabend an. Der Betroffene hatte gerade ein Haus verlassen, das dafür bekannt ist, überwiegend von AntifaschistInnen bewohnt zu werden. Der mutmaßlichen Verfassungsschützer näherte sich an der Haustür von hinten und sprach den jungen Menschen mit seinem Namen an. Als dieser das Ansinnen sofort zurückwies, versuchte der Mann den Grund für die verweigernde Haltung zu erfragen. Die angesprochene Person brach daraufhin das Gespräch ab und entfernte sich in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum.

Der etwa 30 Jahre alte Mitarbeiter des Ministeriums ist rund 1,75 m groß und von eher dünner, schlaksiger Statur. Markant ist seine Brille mit dünnem Gestell und schmalen Gläsern. Zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme besaß er einen gepflegten kurzen Bart, der sich von der Oberlippe bis zum Kinn zog.

Dies ist leider nicht der erste und wird mit Sicherheit auch nicht der letzte Versuch sein, die linke Szene in Brandenburg zu infiltrieren. Seid aufmerksam und macht derartige Unternehmungen seitens der Behörden öffentlich! Für eine radikale und starke Linke - Keine Zusammenarbeit mit Polizei und Geheimdiensten!

 
 
 

2 Kommentare

02.07.09

Roter Helfer

@Stroma! Bitte gibt solche Infos an deine regionale Antirep-Struktur, Rote Hilfe-Gruppe, EA-Struktur etc. weiter!

Keine Zusammenarbeit mit staatlichen Repressionsorganen!
www.rotehilfekw.blogsport.de

01.07.09

Stroma

Auch bei uns in Brandenburg/Havel wurde ein aktiver Linker vor seiner Haustür abgefangen und mit Namen angesprochen. Auch hier hieß es, die beiden Herren seihen vom Verfassungschutz und würden sich gerne mit ihm unterhalten. Er lehnte natürlich ab. Woraufhin die beiden Herren ihm Geld boten, wenn er mit ihnen "einen Kaffee trinken geht". Er lehnte auch das ab und die beiden Herren verschwanden. Scheint also gerade eine große Welle zu geben. Bleibt Wachsam und stay rebell. Autonome Grüße Stroma

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